Steuern

Die Steuerstrategie des Kantons Luzern ist weiterzuverfolgen. In der Vergangenheit wurde mit den Steuergesetzrevisionen entlastet. Für die Entlastungen wendete der Kanton insgesamt 450 Millionen Franken auf. Davon wurden ¾ für die natürlichen Personen und ¼ für die juristischen Personen aufgewendet. Seit der Halbierung der Unternehmenssteuern konnte ein Firmenwachstum mit gegen 10'000 neuen Arbeitsplätzen verzeichnet werden. 

Finanzpolitik

Der Kanton muss mit einer gesunden Finanzpolitik ausgestattet sein, die nachhaltig ist und konjunkturellen Schwankungen standhalten kann. Die Ausgaben des Staates haben sich grundsätzlich an den Einnahmen zu richten. Nicht für jede Aufgabe ist der Staat verantwortlich! Staatsaufgaben sollen abgebaut und die Eigenverantwortung gestärkt werden. Unseren Nachkommen sind wir einen gesunden Finanzhaushalt schuldig.

Wohneigentum

Nebst den hohen Landkosten wurden die Bau- und Nebenkosten immer teurer. Immer weitreichendere Vorschriften, Erhöhung des Standards, Umweltvorschriften verteuern Neu- und Umbauten. Damit der Wohnraum auch in Zukunft erschwinglich bleibt, sind weniger Regulierungen gefragt.

Umwelt und erneuerbare Energien

Die Umwelt liegt in der Verantwortung jedes einzelnen. Ein Umdenken wird durch Förderprogramme finanziert, was wiederum den Steuerzahler und die Konsumenten belasten. Preisgünstige Energie ist die Grundlage für die Volkswirtschaft. Bewährte Energieformen sind weiterzuführen.

Raumentwicklung

Es soll auch in Zukunft möglich sein, dass Gewerbetreibende entsprechende Einzonungen realisieren können. Die Gesetzesgrundlage und die Vorschriften im Bau-, Raumplanungs- und Umweltrecht müssen vernünftig und zielführend sein. Dazu gehört auch, dass Baubewilligungsverfahren einfach sind und kein künstlicher Administrativapparat gefüttert werden muss.